Der Film „Gotteskinder“ zeigt Unterdrückung durch fundamentalen christlichen Glauben.
Das letzte Wort hat die Bibel. Danach richten sich strenggläubige Christinnen und Christen. Auch in Deutschland kommen solche extremen Lebenswelten vor – oft organisiert in sogenannten evangelikalen Freikirchen. Wenn Religion zu einem Zwangskorsett wird, bleiben individuelle Bedürfnisse und Interessen auf der Strecke. Der Kinofilm Gotteskinder zeigt eindrücklich, wie es Menschen geht, die von den starren Glaubensregeln abweichen wollen. Dargestellt wird eine Familie aus dem freikirchlichen Umfeld. Dabei verliebt sich die 17-jährige Tochter Hannah in den Nachbarssohn. Der hat mit Religion allerdings nichts am Hut. Der Bruder Timo hat Gefühle für einen anderen Mann. Das bringt beide in Konflikt mit den...